Zero Waste ins neue Schuljahr

DAS ANGEBOT AN UMWELTFREUNDLICHEN UND PLASTIKFREIEN SCHULARTIKELN STEIGT VON JAHR ZU JAHR. MIT DIESEN TIPPS SPAREN SIE NEBEN RESSOURCEN AUCH ZEIT UND GELD.

Gratwein-Straßengel, 3. September 2020 - Beim Einkauf des Schulbedarfs bereits Klima und Umwelt schützen, das ist immer mehr Eltern ein wichtiges Anliegen. Die Palette an nachhaltigen und mit dem Österreichischen Umweltzeichen zertifizierten Produkten wird jährlich größer. Wer nachhaltig einkaufen möchte, sollte jedoch Folgendes beachten: Wenn umweltfreundliche Schulartikel jährlich neu und in großen Mengen gekauft werden, ist der gewünschte Effekt – die Ressourcenschonung - schnell zunichte gemacht. Mit diesen vier Tipps gelingt die gute Absicht:

 

1.     VERMEIDEN

 

Auch wenn die eigenen Kinder anderer Meinung sind: Qualitativ hochwertige Farbstifte, Wasserfarben oder Filzstifte müssen nicht zu jedem Schulstart neu erworben werden. Oftmals sind es nur einzelne Farben, die aufgebraucht sind und auch einzeln nachgekauft werden können. Ein cooler Stiftverlängerer aus Holz ermöglicht es darüber hinaus, Farb- und Bleistifte möglichst lange zu nutzen. So kannst auch mit kurzen Stummeln noch problemlos gearbeitet werden.

 

2.     WIEDERVERWENDEN

 

Konsument*innen ist nicht immer bewusst, dass ihre Textmarker, Plakatstifte, Kugelschreiber oder Flüssigkleber durchaus wiederbefüllt werden können. Es empfiehlt sich, die Nachfüllpackung gleich mitkaufen. Für Füllfedern bietet der Fachhandel sogenannte Konverter, nachfüllbare Tintenpatronen, in den gängigen Standardgrößen.

 

3.     REPARIEREN

 

Spätestens in der Unterstufe ist ein Laptop unerlässlich. Da 52% der klimaschädlichen Wirkung durch Produktion und Entsorgung des Gerätes entstehen, darf es durchaus ein gebrauchtes Modell sein. Wer es rechtzeitig durchchecken und reparieren lässt, kann einen Neukauf abwenden.

 

4.     RECYCELN

 

Schreibwaren aus recycelten Materialien, egal ob Plastik oder Papier, sind dann eine gute Alternative, wenn ein Neukauf unbedingt nötig ist. Von Stiften über Radiergummis bis zu Klebestreifen ist das Angebot groß. Doch auch hier gilt: Ein gebrauchter Kunststoffordner, der viele Jahre genutzt wird, ist stets ressourcenschonender als ein neuer Ordner aus recyceltem Karton.